Monatsarchiv: Juli 2010

Zweifelsfrei, eindeutig, sonnenklar…


Was finden wir zum Begriff „Paranoia“ bei Wikipedia? „Paranoia (griechisch παράνοια paránoia, aus παρὰ parà >neben< und νοῦς noûs >Verstand<; wörtlich also >neben dem Verstand<, >verrückt<, >wahnsinnig<) ist im engeren Sinn die Bezeichnung für eine psychische Störung, in deren Mittelpunkt Wahnbildungen stehen. Häufiger taucht der Begriff jedoch in seiner adjektivischen Form >paranoid< auf, der auf Verfolgungsängste oder Verfolgungswahn hinweist. Die Betroffenen leiden an einer verzerrten Wahrnehmung ihrer Umgebung in Richtung auf eine feindselige (im Extrem bösartig verfolgende) Haltung ihrer Person gegenüber. Die Folgen reichen über ängstliches oder aggressives Misstrauen bis hin zur Überzeugung von einer Verschwörung anderer gegen sich selbst.“

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Die zerkratzten Windschutzscheiben von Seattle


Heute bin ich beim Schmökern in verschiedenen Publikationen von Paul Watzlawick wieder einmal über eine feine alte Geschichte gestolpert, die so trefflich vor Augen führt, dass alles Erleben ein Ergebnis von Aufmerksamkeitsfokussierung ist – es handelt sich um „Die zerkratzten Windschutzscheiben von Seattle“. Weiterlesen

Im Hamsterrad ist schlecht reflektieren – Management braucht auch die Großhirnrinde


Management lässt sich als Komplexitätsbewältigung definieren. Eine der Schlüsselaufgaben des Managements ist es, zu regeln, wann in einem „execution mode“ gearbeitet wird, in einem Modus, wo Kontingenz völlig ausgeblendet wird und – überspitzt gesagt – das limbische System für die Aufgabenerledigung ausreicht, weil ein Set von Annahmen als richtig und gültig angenommen wird. Wichtig, denn andernfalls wäre auch die Handlungsfähigkeit massiv infrage gestellt. Hier produziert Management Routine – und das ist eine seiner grundlegenden Aufgaben. Weiterlesen