Es geht weiter am 5. Jänner 2012!


Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
heute darf ich ankündigen, dass dieser Blog mit 5. Jänner 2012 fortgesetzt wird – ich freue mich schon jetzt auf zahlreiche Kommentare und wünsche Ihnen einen schönen Jahreswechsel!

Ihr Tom Hansmann

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Buchvorstellung am 29. Februar 2012 in Wien


Liebe InteressentInnen,

nun endlich ist es soweit – das angekündigte Buch zum Blog (im „Fachsprech“  heißt so ein Buch jetzt „Blook“ hab´ ich mir sagen lassen) trägt den Titel „b\logbuch einspunktnull. Systemisch-lösungsorientierte Miniaturen“ und ist gerade im Druck. Ich werde es am 29. Februar 2012 um 18 Uhr bei mir im Büro in 1140 Wien, Penzinger Straße 66\18, vorstellen. Sie sind dazu herzlich eingeladen! Ich freue mich sehr auf Ihr Kommen – bitte besuchen Sie diesfalls meinen Website auf www.systworks.com und senden Sie mir dort eine Mail – danke!

Blog-Pause


Liebe Leserinnen und Leser,

es ist Ihnen vielleicht schon aufgefallen – mein letzter Beitrag liegt nun schon einige Zeit zurück. Dies liegt daran, dass ich an einem Buch arbeite, das im Februar 2012 erscheinen wird. Und spätestens dann wird es an dieser Stelle wieder regelmäßig was zu lesen geben…

Viel Freude inzwischen mit den vorhandenen 85 Beiträgen. Ich würde mich freuen, wenn Sie oben auf der Seite dem Link „Lehrgänge\Seminare” folgten.

Alles erdenklich Gute und herzliche Grüße!

Ihr Tom Hansmann

Systemisch-lösungsorientiertes Coaching nach dem „Wiener T-A-Z-A-Modell“ – ein Abriss


Systemisch-lösungsorientiertes Coaching mit spezieller Gesprächsstrukturierung
Coaching nach dem „Wiener T-A-Z-A-Modell“ (vgl. auch diese pdf-Datei) ist eine von mir im Laufe der letzten Jahre entwickelte spezielle Ausprägung systemisch-lösungsorientierter Prozessberatung von Einzelnen, Gruppen und Teams anlässlich beruflicher Aufgabenstellungen. Es zeichnet sich vor allem durch seine besondere Struktur aus, die sich – wenn eine Kundschaft dieses Strukturierungsangebot für hilfreich erachtet und die entsprechenden Fragen „annimmt“ – in jeder Coachingeinheit (nach dem „Joining“ sowie der Klärung der Themen „Coachingerfahrung der Kundschaft“, „Skizzierung der eigenen Auffassung von Coaching“, „Verschwiegenheit des Coaches\der Coach“, „Dauer der Coachingeinheit“, „Mitschreiben seitens des\der Coach\es“, usw.) wie folgt abbildet (Phasenfragen): Weiterlesen

Implementierung von Coaching im Unternehmen – ein paar Hinweise


Der „Reibach“ von Coaching
Das Vorhaben, Führungskräfte bei der Reflexion ihrer Konstruktionen „weicher“ Wirklichkeiten mithilfe des Settings „Coaching“ zu unterstützen, führt zunehmend zur Implementierung von Pools externer und teilweise (auch) interner Coaches in Unternehmen. Der „Reibach“ von Coaching liegt dabei idealerweise an einer größeren Flexibilität des Kunden\der Kundin, einem vergrößerten Spektrum an Entscheidungsoptionen der Kundschaft, dem angemessenen Steigern bzw. dem passenden Reduzieren von Komplexität, usw. – wobei die Bedeutung der Neutralität des Coaches\der Coach für hilfreiches und somit gelungenes Coaching nicht überschätzt werden kann. Weiterlesen

Coaching: „Auszeichnung“ für die Kundschaft oder „letzte Chance“?


Kurz vor Sommerbeginn erhielt ich einen Anruf von einem Abteilungsleiter eines mittelständischen Industriebetriebs zwecks Vereinbarung eines Termins für eine erste Coachingeinheit. Ich war positiv überrascht, dass mein Gesprächspartner, obwohl er gleich einleitend anmerkte, noch nie ein Coaching in Anspruch genommen zu haben, über eine Vielzahl von relevanten Informationen (Definition, Qualitätskriterien, häufige Themenstellungen, usw.) verfügte. Auf meine Fragen in Richtung Auftragsklärung (etwa „Wer kommt auf die Idee, dass ein Coaching hilfreich sein könnte?“, „Wer wird den Erfolg der Coachingmaßnahme wie und woran messen?”, etc.) erklärte mir mein potenzieller Kunde, dass er gerne – ohne jemandem Bericht erstatten zu müssen – aus eigenem Antrieb ein Coaching machen wolle und verwies mich auf die im Unternehmen für Coaching zuständige Personalentwicklerin, die ich doch bitte kontaktieren möge, weil diese über sämtliche Details des „Coachingprogramms für die erste und zweite Führungsebene“ Auskunft geben könne. Weiterlesen

Zweifelsfrei, eindeutig, sonnenklar…


Was finden wir zum Begriff „Paranoia“ bei Wikipedia? „Paranoia (griechisch παράνοια paránoia, aus παρὰ parà >neben< und νοῦς noûs >Verstand<; wörtlich also >neben dem Verstand<, >verrückt<, >wahnsinnig<) ist im engeren Sinn die Bezeichnung für eine psychische Störung, in deren Mittelpunkt Wahnbildungen stehen. Häufiger taucht der Begriff jedoch in seiner adjektivischen Form >paranoid< auf, der auf Verfolgungsängste oder Verfolgungswahn hinweist. Die Betroffenen leiden an einer verzerrten Wahrnehmung ihrer Umgebung in Richtung auf eine feindselige (im Extrem bösartig verfolgende) Haltung ihrer Person gegenüber. Die Folgen reichen über ängstliches oder aggressives Misstrauen bis hin zur Überzeugung von einer Verschwörung anderer gegen sich selbst.“

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Die zerkratzten Windschutzscheiben von Seattle


Heute bin ich beim Schmökern in verschiedenen Publikationen von Paul Watzlawick wieder einmal über eine feine alte Geschichte gestolpert, die so trefflich vor Augen führt, dass alles Erleben ein Ergebnis von Aufmerksamkeitsfokussierung ist – es handelt sich um „Die zerkratzten Windschutzscheiben von Seattle“. Weiterlesen

Im Hamsterrad ist schlecht reflektieren – Management braucht auch die Großhirnrinde


Management lässt sich als Komplexitätsbewältigung definieren. Eine der Schlüsselaufgaben des Managements ist es, zu regeln, wann in einem „execution mode“ gearbeitet wird, in einem Modus, wo Kontingenz völlig ausgeblendet wird und – überspitzt gesagt – das limbische System für die Aufgabenerledigung ausreicht, weil ein Set von Annahmen als richtig und gültig angenommen wird. Wichtig, denn andernfalls wäre auch die Handlungsfähigkeit massiv infrage gestellt. Hier produziert Management Routine – und das ist eine seiner grundlegenden Aufgaben. Weiterlesen

Irrationale Politik? Njein…


Politik auf nationaler, europäischer und auch internationaler Ebene in letzter Zeit zu beobachten ist – wieder einmal – ein Garant in Richtung „Haare raufen“: So warten etwa drängende komplexe ökonomische und ökologische Problemkonstellationen seit vielen Jahren bzw. Jahrzehnten auf angemessene Antworten (bzw. zumindest passende Fragestellungen). Und wer in den letzten paar Jahren angesichts der zu konstatierenden Zuspitzungen in mehreren Bereichen der Hoffnung anheimgefallen ist, dass das zur Gestaltung legitimierte politische System zunehmend unter Druck geraten würde, nun endlich viabel scheinende Zukunftsentwürfe für das große Ganze zu generieren – der wundert sich nunmehr umso mehr über kurzsichtige peinliche Debatten über „peanuts“, ausgeprägte Klientelpolitik der regierenden Parteien, die mittlerweile offensichtlich den Tellerrand eines Suppen- gegen jenen eines sehr kleinen Desserttellers eingetauscht haben, tagespolitisches Hickhack auf Nebenschauplätzen, die sich durch diese Bezeichnung bereits geehrt fühlen sollten, usw. Somit stellt sich die Frage nach der Irrationalität politischen Handelns wieder einmal mit besonderer Vehemenz. Weiterlesen