Schlagwort-Archive: Wiener T-A-Z-A-Modell

Systemisch-lösungsorientiertes Coaching nach dem „Wiener T-A-Z-A-Modell“ – ein Abriss


Systemisch-lösungsorientiertes Coaching mit spezieller Gesprächsstrukturierung
Coaching nach dem „Wiener T-A-Z-A-Modell“ (vgl. auch diese pdf-Datei) ist eine von mir im Laufe der letzten Jahre entwickelte spezielle Ausprägung systemisch-lösungsorientierter Prozessberatung von Einzelnen, Gruppen und Teams anlässlich beruflicher Aufgabenstellungen. Es zeichnet sich vor allem durch seine besondere Struktur aus, die sich – wenn eine Kundschaft dieses Strukturierungsangebot für hilfreich erachtet und die entsprechenden Fragen „annimmt“ – in jeder Coachingeinheit (nach dem „Joining“ sowie der Klärung der Themen „Coachingerfahrung der Kundschaft“, „Skizzierung der eigenen Auffassung von Coaching“, „Verschwiegenheit des Coaches\der Coach“, „Dauer der Coachingeinheit“, „Mitschreiben seitens des\der Coach\es“, usw.) wie folgt abbildet (Phasenfragen): Weiterlesen

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Zirkuläre Fragen im Coaching


Zirkuläre Fragestellungen erweisen sich häufig als hochwirksame (und etwa bei der Arbeit mit Systembrett als unentbehrliche) systemische Interventionen – sowohl im Einzel- als auch im Teamcoaching. Zirkuläres Fragen möchte ich an dieser Stelle definieren als „spezifisches Frageverhalten, welches nie direkt ist, sondern eine Außenperspektive erfragt, die dazu geeignet sein kann, neue Sichtweisen in einen Beziehungskontext einzuführen“. Zirkuläre Fragen können unter anderem dazu dienlich sein, Informationen über den Kommunikationskontext zu sammeln, Ideen für alternative Deutungsmuster und Verhaltensoptionen zu ermöglichen, Perspektivenwechsel anzuregen, herkömmliches Denken in Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen infrage zu stellen, usw. Weiterlesen

Zweitbeste Anliegen oder: Erarbeitung der zu einem Thema zweitbesten Vorstellung\en in Zukunft im Coaching


Als essenzielle Basis für meine folgenden Ausführungen sind die Überlegungen von Gunther Schmidt zu „Sehnsuchtszielen“ zu nennen – von ihm durfte ich bereits sehr viel lernen…


Anliegen, deren Erreichen völlig oder weitgehend außerhalb des Einflussbereichs der Kundschaft liegen

Systemisch-lösungsorientiertes Coaching nach dem „Wiener T-A-Z-A-Modell“ folgt der Struktur, dass die Kundin\der Kunde auf Nachfragen seitens des\der Coach ihre\seine Themen benennt und in der Folge eines davon (jedenfalls ein Thema im beruflichen Kontext) zur Bearbeitung auswählt. Sodann wird durch den\die Coach die bestmögliche Vorstellung zu diesem Thema in Zukunft – Anliegen genannt – erfragt. Wesentlich ist in diesem Zusammenhang das Hinterfragen, wieweit sich das Erreichen dieses Anliegens im eigenen Einflussbereich der Kundin\des Kunden befindet. In der Folge werden von Kundschaft und Coach ein Ziel im Sinne der SMART-Kriterien für das Gespräch entwickelt und dem\der Coach ein operabler Auftrag\operable Aufträge erteilt. So weit so gut… Weiterlesen

Von BesucherInnen, Klagenden und KundInnen


Wer kommt da herein? Was kommt dabei heraus?

Insoo Kim Berg und Steve de Shazer, lösungsfokussierte (Ultra)KurzzeittherapeutInnen der ersten Stunde, haben unter den Aspekten „Typus“ (Steve de Shazer: „Wer kommt da herein?“) bzw. „Interaktion“ (Insoo Kim Berg: „Was kommt dabei – in der Beratung – heraus?“) ein Schema entwickelt, welches BeraterInnen dabei unterstützen soll, passende Interventionen zu entwickeln – abhängig davon, welches Verhalten eine Kundschaft zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Beratung an den Tag legt. Weiterlesen

Ressourcenorientierte Bewältigungsfragen im Coaching


Neben Fragen nach Ausnahmen (vgl. den Blogbeitrag „Fragen nach Ausnahmen oder: Impulse, die den Fokus der KundInnen-Aufmerksamkeit auf den Lösungskontext richten mögen“) bezeichne ich ressourcenorientierte Bewältigungsfragen sehr gerne als potenzielle „Königswege“ im Coaching. Diese sollen die KundInnensysteme dabei unterstützen, ihre vorhandenen Ressourcen und Kompetenzen zu erschließen, damit sie in der Folge über sie verfügen und diese hilfreich nutzen können. Weiterlesen